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Ein Ausflug zum Kölner Straßenkarneval

Die Karneval-Saison wird traditionell am 11.11. um 11:11 Uhr auf dem Heumarkt in der Kölner Altstadt eröffnet. Gefeiert wird aber eigentlich erst drei Monate später: an Weiberfastnacht, oder dem allseits bekannten Rosenmontag.

Unsere Wahl: Weiberfastnacht!

An Weiberfastnacht wurde auch dieses Jahr wieder am 23. Februar 2017 der Straßenkarneval eröffnet. Auf dem Alter Markt findet dazu eine große Freiluftsitzung statt, die schon (für Fischköppe) ungewohnt um 10 Uhr beginnt. Um 11:11 Uhr geht es dann mit einem Kölsch in der Hand los und es wird in der ganzen Stadt getanzt, gelacht und gefeiert. In der Altstadt Kölns findet man hierzu an jeder Ecke Kneipen, Bars und Restaurants in denen das wilde Treiben der Karnevals Jecken seinen Lauf nimmt.

Kölle-Alaaf

Ein Hinweis: In Köln kann man an den ,,tollen Tagen“ wirklich nur Karneval feiern. Das restliche Leben kommt weitgehend zum Stillstand. Die städtischen Museen sind geschlossen und man trifft an jeder Ecke auf Umzüge, Kamelle, Jecken und ein Kölsch.

Wir waren wahnsinnig angetan von dieser Lebensfreude, begeistert von der tollen Organisation und hatten gerade zur heutigen Zeit zu keiner Sekunde Angst in den Menschenmengen aufgrund der sehr guten Präsenz von Sicherheitsmitarbeitern, Polizisten und Ordnern.

Tipps und Pflichtbesuche in dieser bunten Stadt:

Stappelhaus am Dom: Hier treffen sich die Jecken während dieser bunten Tage auf ein Kölsch, einen Schnack und ein, zwei Tänzchen.

Das Früh: Eine Legende in der Kölner Altstadt! Das älteste Brauhaus der Stadt. Hier gibt es das wohl beste Kölsch der Stadt und das merkt man auch. Zu jeder Zeit war hier etwas los und die Mitarbeiter waren sehr freundlich.

Sollte einem, aus welchem Grund auch immer, der Geschmack von Kölsch genug sein, so sollte man unbedingt einen Bierdeckel auf sein Glas legen, ansonsten wird ungefragt „leer gegen voll“ getauscht.

Wer also Lust auf buntes Treiben, herzliche Menschen und allzeit gute Laune hat, sollte unbedingt den Karneval auf seine Löffelliste setzen.

Köln, im nächsten Jahr sehen wir uns wieder. Alaaf!

„Jeck em Keller“