Heimat

Kein Pokal, aber Glaube, Liebe und Hoffnung

Na klar, wir waren wieder dabei. Heimspiel, Flutlicht, DFB Viertelfinale, und das mit UNSEREM HSV. Aber schade, es gibt kein Halbfinale mit uns. Hätten wir Hamburger uns doch so gewünscht. Die Stimmung war echt klasse… Denn da war es wieder, dieses Feeling. Glaube, Liebe, Hoffnung. Aber dann kam wieder „Enttäuschung, Traurigkeit und Angst“. Und das Gefühl „sie können es einfach nicht besser“. Es kommen noch 12 Bundesligaspiele, 12 Gelegenheiten in denen man das eigene Tor treffen kann… im Idealfall auch öfter als der Gegner. Wir werden sehen.

In jedem Fall war es wieder ein schöner Stadionabend, wir saßen diesmal über der Uhr. Und waren Teil der Nordkurve, und somit „mitten“ in der Choreografie… wir hielten schwarze Blätter hoch und sahen das Schiff zu unserer Linken, jedenfalls so halb. Wäre es doch in den Halbfinal-Hafen eingefahren…

Ich sage es immer wieder… Sitzplätze sind nichts für mich. Diesmal war ich zu spät beim Kartenkauf, Steher gab es nicht mehr. Also Sesselpupperplatz. Immerhin „im Block“. Aber das ist nicht meine Welt. Versehentlich stieß ich gegen die Sitzschale des Herrn der vor mir saß. Empörter Blick… Stand jemand zu lange beim Anfeuern: „Hinsetzen“… is ja gut. Zu laut rumgebrüllt, Emotionen gezeigt… das Umfeld guckt. Päh. Sonntag stehe ich wieder unten, schräg hinterm Tor. Denn da gehör‘ ich hin. NUR DER HSV.

Unabsteigbar. Wenn schon kein Sieg, dann wenigstens ne kleine Party feiern.

PS: Nach dem Spiel wurde wieder gefeiert. In einer kleinen Bar am Stellinger Bahnhof, die den wundervollen Namen UNABSTEIGBAR trägt. Mitten in der Woche? Egal. Verraucht? Egal. Voll? Egal. Wat mut dat mut.

HSV schlägt sich selbst – dummes 1:2 im Pokal-Viertelfinale gegen Gladbach