Heimat

Last Minute Tor und das Wochenende ist gerettet

Nach der Länderspielpause ging es Gott sei Dank mit einem Heimspiel im Volkspark weiter. Diesmal zur Primetime, Samstag, 15:30 Uhr. Und mit was für einem. Erkältungsgeplagt musste ich mich dieses Mal zurückhalten, Stimme schonen, weniger Geschrei, war vielleicht auch ganz schön für meine Mitstreiter. Kurz vor Schluss des Spiels war ich den Tränen nah, nur 1:1. Ich will nicht absteigen, wir brauchen die Punkte, wir müssen da raus aus dem Keller. Und dann geschah tatsächlich noch ein Wunder. Das ist Fussball, und jeder Tropfen der Bierdusche war es wert. In dem Freudentaumel bekam meine Sonnenbrille ordentlich was mit. Neuer Style? Sowas von egal.

Wir erlebten das 2:1 kurz vor dem Spielfeld, für die letzte halbe Stunde haben wir uns diesmal ganz nah ans Geschehen begeben. Eine gute Entscheidung. Hat doch irgendwie Glück gebracht.

Die Stimmung war wieder grandios. Bis zum ersten Mal „steht auf für den HSV“-Gesang, der die Sesselfraktion zur Aktion bewegt, verging richtig viel Zeit… Das war gut, denn wir brauchten die Kräfte ALLER, besonders in der Schlussphase.

Und nach dem Spiel? Ich dachte, wir machen was anderes und gehen zum Soccer Dance in der Schnackenburgallee. Konnte aber nicht wirklich überzeugen, und so zogen wir nach einer kleinen Stärkung des Nationalgerichts „Wurst-Pommes“ wieder zu unserem Heimatherd, der Unabsteigbar. Wirt Mario war mächtig im Stress, die Terrasse war voll. Auch im Inneren wurde wieder getanzt und gefeiert… die Stunden verflogen… es war wieder ein Bombensamstag. Mit ’nem Heimsieg ist das Leben einfach doppelt so schön. Nächste Woche geht es ja gleich zuhause weiter. Dann kommt Hoffenheim. Ach, vorher spielen wir ja noch gegen Dortmund in Dortmund. Und mit wir meine ich wir. Ich werde berichten.

 

Die Unabsteigbar am Bahnhof Stellingen. Mit Aussenterrasse. Toll.

 

Hier noch mein Lieblingsblog zum Thema:

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