Heimat, Lifestyle

Rückblick: Cyclassics, in Rissen

Ohhh, das war dann doch hart. Soo viele Rennräder bei den Cyclassics, direkt vor meiner Nase und Haustür. Und ich? Etwas heiser vom Vorabend (jaaa, der HSV hatte sein erstes Heimspiel gewonnen) und definitiv unausgeschlafen, stand ich gegen 8.15 Uhr am Straßenrand. Nicht nur einmal. 4 Mal machte ich mich an die Strecke, denn es gab viel zu sehen. Es war kalt, regnerisch und komisch war es sowieso. Alles anders in diesem Jahr. An der Spitze des Feldes vermutete ich auch Bekannte, aber irgendwie war keiner dabei, den ich (er-)kannte. Ging wieder alles so schnell. Und Ex-Vereinskollege vom RV Trave, Toni Carboni, war auch nicht da wo er hingehörte… lach. Später wusste ich warum. Kleine Fahrfehler. Passiert den besten… 😉

Part 1 – meine HFS-Helden

Dank der neuen Cyclassics App kann man verfolgen wer wo gerade radelt. Somit hatte ich fast alles im Blick. Zuerst kam „Titte“, mein alter Cliquenkumpel von vor 30 Jahren. Ob ich ihn im Raddress erkenen würde? Ja, es hat geklappt, Gott sei dank stand ich „oben am Berg“ wo alle Radler recht gedrosselt vorbei fuhren. Natürlich hatte ich viel zu spät gerufen, aber er hat mich gehört, und ich musste noch „Guck nach vorn“ rufen, wer weiß was sonst passiert wäre, herrlich, die Überraschung war gelungen. Es folgten noch ein paar weitere Bekannte, bis endlich „MEINE LIEBSTEN“ den Berg hochradelten… und dann… die irren Süßen sind tatsächlich abgestiegen und es gab ein großes Hallo, ich war ja baff.

„Meine“ Britti BriMore, und Mathias, tatsächlich mad der Mat (MadMat), und Kanarienvogel. Die sind einfach sooo süß und entspannt und ich war dann doch ein bisschen traurig nicht mit ihnen weiter radeln zu können. Man kann die Cyclassics tatsächlich entspannt fahren, und als ein kleines Abenteuer sehen. Ob ich das mal schaffe? Es bleibt spannend. Auf jeden Fall bin ich noch immer ganz gerührt und happy. Nochmal ’n Tüschi an Euch, und einen extra ans Geburtstagskind Stephan alias Besenwagenflüchtling. (Ja, das sind Forum-Namen die man sich bei Helmuts-Fahrrad-Seiten geben kann…)

Part 2 – Youngclassics

Nach einem kurzen Nickerchen bin ich wieder los. Dachte die Elitefahrer kommen, aber es waren die Youngster. Die waren echt noch jung. Aber schnell… und schnell waren sie im Kasten. Vorher gab’s ne ordentliche Regendusche für die Flitzer. Nicht schön. Schüttel.

Part 3 – Profis die erste, eigentlich die zweite

Die erste Runde der Profis fiel einem weiteren Nickerchen zum Opfer, was für ein Sonntag. Aber da das Feld ja erst einmal in Hamburgs City vorbei schauen musste, war noch Zeit bis sie wieder den Hügel hoch kamen. Und dann? Ich habe keinen erkannt. Boa waren die schnell…

 Part 4 – Karambolage? Profis die zweite und dritte

Das Finale in Rissen/Blankenese stand bevor, und während das Feld auf dem Rundkurs war, gingen wir ein bisschen an der Strecke entlang, dorthin wo die Steigung noch extremer ist. „Pole position“ Puppenmuseum. Wenig Publikum, viel Berg. Und dann passierte es… auf dem Parkstreifen wurde überholt und nicht rechtzeitig eingeschert. Karambolage… ich war sprachlos. Das Feld legte sich ab und es gab einen schönen Stau und ’n Haufen Rennradfahrer. Profis? Hart am Limit. Unfassbar.

Und die Frage bleibt: was wird das im nächsten Jahr? Wenn das Jobrad bei den Stadtwerken Wedel kommt, dann gibt es vielleicht einen neuen Flitzer… es bleibt spannend.