Kulinarisch, Lifestyle

Selfmade Sushi since 2001. Die Beständigkeit unserer Sushirollen

Die Zeit rast? Ja. Das merkt man immer wieder dann, wenn man mit Freunden zusammensitzt und feststellt, wie lange man sich schon kennt. Und was alles in der Zwischenzeit passiert ist. Aber der Reihe nach. Bei uns passiert immer viel, aber die Sushirolle hat Bestand. Wie alles kam? Was mich zum Verfassen dieser Weisheit veranlasst? Nun, das ist so: Ich habe eine „Sushi-Gruppe“, die sich durch einen gemeinsamen Arbeitgeber (laaaange vor meinem Start bei den Stadtwerken Wedel) gefunden hat. Die Firma von damals gibt es schon längst nicht mehr, aber uns gibt es noch. Es ist natürlich nicht immer leicht, alle an einen Tisch und an die Rollmatte zubekommen. Aber dank Doodle und unserem ungebrochenen Willen, finden wir  1 – 3 mal pro Jahr zusammen.

Es geschah im Jahre 2001 in der Neustadt

Jung und knackig waren wir da noch, wie das Gemüse das wir in unseren Rollen verarbeitet haben. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie es zu unserem Treffen kam. Aber es war gesellig, schön und lecker. Mehr Gründe braucht man ja eigentlich nicht. Erster Treffpunkt: Anjas Miniwohnung in der Neustadt, nah des Michels.

Sushi selber machen, für manche auch nach 16 Jahren immer wieder eine Herausforderung

„Welche Seite des Algenpapiers muss noch nach oben?“, „Warum sind die Messer nicht scharf?“ und „Wer hat wieder das Wasabi in der Tube gekauft?“ auch „Früher hatten wir auch mal japanisches Ei dabei, oder Sabine?“ sind Fragen die uns einfach begleiten.

Das Kochbuch und das Reisrezept

Der Reis ist natürlich die heilige Zutat. Auch nach den vielen Jahren bereite ich ihn strickt nach Rezept vor. Die original japanisch Holzschüssel, der Papierfächer und der Spachtel zum Reiswenden bei der Abkühlung gehören dazu. Sind jetzt hier allerdings nicht auf den Fotos. Man kann es ja auch ohne machen.

Die Königin der Sushirunde

Für Überraschungen und „fancy Sushivarianten“ ist Tina zuständig. Sie bringt immer wieder Zunder in den Gaumen. Und ich meine nicht nur die versteckte Extraschicht Wasabi in der Thunfisch-Maki. Martina kann wahre Kunststücke… Dafür hat sie auch den richtigen Job, und damit verbunden bekommen alle Leser jetzt hier den ultimativen Tipp für einen ganz tollen Laden in Hamburgs Karoviertel: Das Koch Kontor. Hier gibt es zum einen Kochbücher. Dazu tolle Accessoires und wöchentlich wird mittags gekocht, natürlich nach Rezepten aus einem der schönen Kochbücher. Die umliegenden Büros sind wirklich zu beneiden, um so einen Mittagstisch. Zusätzlich werden hier auch Kochkurse angeboten. Ich hatte das Glück, sogar einmal an einem, haltet Euch fest, SUSHI KURS teilzunehmen. Und ich habe auch was gelernt. Besonders über die Schneidetechnik, damit die gerollten Teilchen am Ende nicht wieder zerstückelt werden…

Stationen einer Bande (aus dem Nähkästchen)

Hm, so gern würde ich Bilder unseres ersten Dates hinzufügen. Die sind aber irgendwie verschollen. Vielleicht gibt es noch einen Nachtrag. Mal schauen. Immerhin ein paar Zeitzeugen haben sich noch angefunden: