Heimat, Internes

The rain – wenn ein Frühlingsfest ins Wasser fällt

Der Wetterbericht sah so gut aus. Fast zu gut. Eigentlich sogar kaum zu glauben. Und so ist das dann manchmal mit den Dingen, die man kaum glauben kann. Sie passieren auch nicht. Denkt jetzt bitte nicht, ich wäre pessimistisch. Wäre ich das gewesen, dann hätte ich gleich umgeplant, und komplette Regenoutfits für unser Team bestellt, sowie das Veranstaltungskonzept einmal komplett umgestrickt. Wir hätten Wettbewerbe im „Schlamm-Catchen“ oder „Hüpfburg-Springen im Neo“ anbieten können. Auch „wer sammelt das meiste Wasser in 15 Minuten“ wäre sicherlich ein großer Spaß gewesen. Wovon ich reden? Na, von unserer Teilname am alljährig stattfindenden Frühlingsfest in Haseldorf.

Irgendwann ist immer das erste Mal

So schnell lassen wir uns nicht unterkriegen. Auch wenn es schon seeeehr ungemütlich war.

Seit 14 Jahren hat es keinen Dauerregen gegeben, wenn „Frühlingsfest-Zeit“ war. Und nun standen wir da, und guckten schmal aus der Wäsche. Bereits der Anfahrtsweg war extrem nass. Der Optimismus in mir sagte „das wird noch, das reißt gleich auf“. Der Blick zum Himmel allerdings, der war real, und kannte keine Gnade. Es regnete bis 1,5 Stunden vor Schluss. Wir wurden nass und froren, und tauften den Event in Herbstfest um. Gelacht haben wir trotzdem, und natürlich haben wir (und die anderen Aussteller) das Beste draus gemacht. Nützte ja nix.

Zusammenrücken, umplanen und Mut zur Lücke

Unser Transporter war voll mit tollen Sachen, die wir für die Besucher in petto hatten. Leider musste nun einiges im Wagen bleiben. Kein Platz (weil wir anstatt die geplante Freifläche zu belegen, mit unter ein Zelt schlüpften), wenig Besucher und schlammiger Boden. Lacher des Tages gab es auch zur diesjährigen Hüpfburg. Das Modell „Märchenschloss“ hatte leider kein Dach. Somit haben sich nur 2 ganz „toughe“ Mädels BARFUSS auf die Burg getraut!

E-mobil waren wir trotzdem

Das Gute ist ja, das E-Autos nichts gegen Regen haben. Wir mussten auch keine elektrischen U-Boote bestellen, sondern konnten unser Flitzer auf dem regennassen Asphalt trotzdem glänzen lassen. Es waren zwar nicht so viele Probefahrten wie wir es uns gewünscht hätten, aber die, die dabei waren, waren begeistert. Einzig die Reichweite der Akkus lässt noch Wünsche offen.

Fazit: Ein Herbstfest im Frühling ist so „geht so“

Man sollte immer gefütterte Gummistiefel, Neoprenanzug und Handwärmer im Gepäck haben. Ansonsten bitte alle brav aufessen, damit im nächsten Jahr wieder die Sonne scheint. Unterkriegen lassen wir uns jedenfalls nicht. Bis zum nächsten Jahr! 🙂

Nachtrag, ein kleiner Bericht bei Wedel.de: https://www.wedel.de/tourismus-freizeit/newsdetail/news/nasse-fuesse-im-fruehling.html