Lifestyle

Wir sagen ja!

Gefühlt bestimmt ein Thema derzeit meinen Alltag: Heiraten. Am 31.12.2015 hat mein Freund mir in Mailand einen Heiratsantrag gemacht und seitdem sieht unser Leben ganz anders aus. Schon am folgenden Tag hätte ich los planen können, aber das kann sich bestimmt jede Frau in meiner Situation denken. Die zentrale Frage ist nur: Wo fangen wir nur an?

1. Legt ein Datum fest!

Der wohl wichtigste Punkt ist das Datum. Solange Ihr das nicht festgelegt habt, macht eine Planung nicht wirklich Sinn. Wir haben uns für den August 2017 entschieden. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, fast zwei Jahre mit der Hochzeit zu warten, weil da natürliche finanzielle Aspekte eine Rolle spielen als auch private Belange. Ich persönlich wollte die Hochzeit nicht innerhalb von 8 Monaten planen, sondern alles ein wenig ruhiger angehen lassen.

2. Setzt Euch einen finanziellen Rahmen.

Auch wenn Ihr anfangs noch nicht wissen werdet, was Euch die jeweiligen Dinge kosten werden, solltet Ihr euch eine finanzielle Grenze setzen. Das Ganze kann schnell ausarten. Da kann ich aus Erfahrung sprechen. Natürlich kann man nicht die gesamte Planung einhalten, aber so etwas vorab zu besprechen, schadet definitiv nicht. Immerhin geht es um Euren Tag!

3. Auf welche Art und Weise möchtet Ihr heiraten?

Ums Standesamt kommt natürlich niemand von uns herum, aber vielleicht möchtet Ihr auch kirchlich heiraten oder Euch nochmal im Rahmen einer freien Trauung Euer Eheversprechen geben. Wir haben uns für eine freie Trauung entschieden. Da wir nicht wirklich einen Bezug zur Kirche haben, ist die Wahl auf diese Art einer Trauung gefallen. Hinzu kommt auch, dass wir nun alles individuell nach unseren Wünschen gestalten können.

Ich hätte am liebsten gleich alle Termine gebucht, jedoch könnt Ihr im Standesamt erst 6 Monate vor dem Termin Eure standesamtliche Trauung beantragen. Solltet Ihr nicht in dem Standesamt heiraten wollen, das sich in Eurem Einzugsgebiet befindet, so könnte Ihr bei dem Wunschstandesamt einen Termin reservieren lassen. Dies geht sogar schon ca. ein Jahr vor der Trauung. Solltet Ihr in Hamburg wohnen, versucht den Termin so früh es geht, zu reservieren. Ich musste feststellen, dass alle Termine in unserem Wunschstandesamt ein Jahr im Voraus ausgebucht waren und mich somit erneut auf die Suche machen.

Wenn es um die Suche eines freien Redners geht, empfehle ich Euch diese Homepage: http://www.zeremonienleiter.de

Natürlich möchte ich Euch nicht vorenthalten, für wen wir uns entschieden haben: http://www.wedding-singer-hamburg.de/

In unserem Fall haben wir uns für jemanden entschieden, der auch während der Trauung singt. Ich habe mir eh eine Sängerin für die Trauung gewünscht. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

4. Macht Euch auf die Locationsuche!

Alles steht und fällt mit Eurer Location. Wenn Ihr nicht eh schon eine Location im Sinn habt, empfehle ich Euch die Suche über die Homepage http://www.eventinc.de/. Die Recherche über diese Homepage hat uns einiges erleichtert. Man kann einfach auswählen, was für eine Art von Location man sucht und an welchem Ort. Man fühlt sich förmlich erschlagen von der Auswahl der Locations, aber lieber zu viel zur Auswahl als zu wenig!

5. Die Qual der Wahl: Fotograf, DJ und, und, und…

Sofern Ihr genauso früh dran seid wie ich, empfehle ich Euch vorab Informationen über DJs und Fotografen einzuholen. Wir hatten das Glück, dass wir beides über unseren Bekanntenkreis empfohlen bekommen haben. Also sind diese Entscheidungen schnell gefallen und wir hatten zwei Punkte weniger auf der To-Do-Liste.

Nachdem wir alle diese Punkte entschieden bzw. erledigt hatten, waren wir gleich erleichterter. Das „Grundgerüst“ für unsere Hochzeit stand somit. Dies ist bei Weitem noch nicht alles, aber darauf kann man sehr gut aufbauen.

Ich habe festgestellt, dass wenn man beginnt auf Pinterest zu stöbern oder Hochzeitszeitschriften zu lesen, dass das Thema Planung DIE zentrale Rolle spielt. Ihr werdet überall Planungsübersichten erhalten und nach und nach feststellen, was Eure Prioritäten sind.

Ich habe für mich erst letztens das Planungstool von Plansey http://plansey.com/ entdeckt. Wenn Ihr nicht gerade Excel-Freaks seid, könnt Ihr hier alle relevanten Daten pflegen, das Budget planen und kontrollieren und gleichzeitig erhaltet Ihr eine To-Do-Liste, die Ihr chronologisch abarbeiten könnt. Über ein Dashboard könnt Ihr dann den Fortschritt Eurer Planung verfolgen.

Egal, wie stressig das Ganze erscheint, Spaß bringt es glaube ich jeder Frau. In dem Sinne: Viel Erfolg bei Eurer Hochzeitsplanung!