Reisen

Skifoarn – Bretter die die Welt bedeuten

Februar 2017, es war wieder so weit. Irre, wir hatten schon im Spätsommer gebucht. Mit Frosch Sportreisen. Monatelange Vorfreude ist ja auch was schönes. Unmengen von Gepäck wurden handlich verpackt. Entschlossen ging’s Richtung Zillertal. Blick nach vorn, schließlich kann man auch mit wenig Vorbereitung die Berge bezwingen… hoffte ich. Klappte auch. Grundkondition ist das Stichwort. Hüstel. Highlight Nr. 1: Die Eltern bringen das Kind zum Bahnhof, wie früher. Am Hauptbahnhof Hamburg trafen wir auf andere Eltern mit anderem Kind, meine Skifreundin Berit wurde ebenfalls von ihren Eltern gebracht. Kennen wir schon. Machen wir „seit Jahren“ so. Schön.

Der Schnee-Express fuhr diesmal pünktlich ein. Hightlight Nr. 2, kennen wir auch anders. Herrlich antiquiert und so schön oldschool ist dieser Zug (gibt leider kein Foto, wie konnte das passieren?). Mit guter Laune und großer Vorfreude bezogen wir Quartier, richteten das Lager in unserem Liegewagen Abteil ein und anschließend… ab in den Partywagen. Einstimmung… yuhee. (Nichts für schwache Nerven oder Menschen mit Platzangst. Auch die Wechselklamotte sollte man im Abteil parat haben… Es wackelt und ruckelt und die Getränke bleiben nicht immer in den Behältnissen… haha)

Party im Schnee-Express

Die Nacht verging schnell und im Morgengrauen erreichten wir Jenbach. Zack gings in den Shuttle und ratzfatz waren wir in unserer Pension in einem kleinen Dorf im Zillertal. Uderns. Achso. Ähm, das haben wir gebucht? Oha. Leicht übermüdet trafen wir unsere Skifreundin Katrin, die mit dem Bus angereist war. Das machen wir seit Jahren so. Nice. Highlight Nr 3.

Der Berg ruft…

Was braucht man zum Skifahren? Ski, genau. Also ab zum Verleih… die Sonne lachte, und sie lachte ganze 5 Tage lang. Wir hatten Bilderbuchwetter und am Ende alle auch die richtigen Ski… mein Dobermann von Nordic war klasse. Und die Girls hatten die Ski passend zur Skihose. Alle waren zufrieden. Hat Richy gut gemacht. Highlight Nr 4.

Tag eins verbrachten wir damit in der Sonne zu sitzen und uns aufs Skifahren zu freuen. Urlaub ist einfach schön.

Das sind wir – Mädels, es war mir wieder eine Freude!

 

Skitruppe… täglich etwas anders besetzt. War immer gut. Guide Ludwig kennt sich spitzenmäßig aus.

Dann ging’s los. Was soll man viel schreiben? Die Bilder zeigen es, wir hatten Supersahnewetter und viel Spaß. Es gab weitere Highlights, Zwerchfellstrapazierungen, Skibremsen auf Asphalt, kaputte Gläser, viele Videos die wieder gelöscht wurden und ein paar Getränke sowie gutes Essen. Das gehört hier aber besser nicht hin.

Apres Ski gab’s natürlich auch… (Postalm)

Die Harakiri Piste habe ich ebenfalls ohne nennenswerte Schäden überlebt, die steilste Piste Österreichs… Kann man fahren muss man aber nicht. War bannig vereist.

1a Skitruppe

 

Bedeckter Stausee

Blick von der Mittagshütte

Königsleiten

 

Zum Schluss gab es dann noch Wetter… Bevor das Wetter sich richtig austoben konnten, waren wir schon auf der Piste. Eimal waren wir echte early birds, und schon um kurz nach 8 Uhr auf der Piste. Das war das Sahnehäubchen dieses Urlaubes… Unfassbar schön – fast allein auf den präparierten Pisten runterzuwedeln… i really like that.

Top Truppe – es lebe der Selfiestab (dieses peinliche Teil)

Nennenswert ist noch die Kristallhütte, die inzwischen einen Anbau hat. Unsere Teamerin hat uns an ihrem freien Tag dorthin zum Sektfrühstück (16,50 €) mitgenommen, es gab reichlich und reichhaltig. Lecker, aber auch kontraproduktiv. Sport mit vollem Magen ist ja so eine Sache…

Schönwetterbilder kann ja jeder. Hier noch was für starke Nerven. Ich bin trotzdem gefahren. Heldin. Haha.

Zum Schluss sagten wir noch unseren Nachbarn Tschüß. Zum Knuddeln. Es war ein schöner Urlaub. Auch wenn nicht alles 100 % nach meinen Vorstellungen war, so war das, was wir hatten, doch wirklich ganz groß. Tolle Menschen kennengelernt und viel gelacht… Skigefahren wir ne Große und heil wieder zuhause angekommen. Und zum Wiedersehen gab’s ne Rose von meinem Schatzi… aber das ist ein anderes Thema. 😉